Sturmhauben – keine Kompromisse in Sachen Passform und Tragekomfort

Sturmhauben – keine Kompromisse in Sachen Passform und Tragekomfort

Erstellt am 14. Dez, 2015 von in Bekleidung, Testberichte

Motorradfahrer brauchen bei spannenden Touren immer einen kühlen Kopf. Doch eiskalte Ohren und eine vor Kälte erstarrte Nase helfen garantiert nicht weiter. Sturmhauben bieten in der kalten Jahreszeit effektiven Wetterschutz und verhindern Zitterattacken auf dem Bike. Doch wie gut sind die Hauben von Dane, Büse, Reusch oder Probiker? Welche Eigenschaften muss eine ordentliche Sturmhaube aufweisen und wie werden die Exemplare getestet?

Was muss eine Hightech-Sturmhaube leisten?

Sturmhaube Motorrad

Wer mit dem Bike in glitzernden Winterlandschaften unterwegs ist, weiß, wie reizvoll eine Tour durch bei klirrender Kälte sein kann. Doch nicht nur Hände und Füße sind frostgefährdet, auch Gesicht, Halspartie, Nacken- und Brustbereich reagieren empfindlich auf Minustemperaturen. Eine undichte Stelle im Nackenbereich genügt, und es ist schnell Schluss mit dem gemütlichen Ritt. Im Extremfall drohen Erfrierungen an unzureichend geschützten Hautarealen. Eine Hightech-Sturmhaube muss den Kopf sicher umhüllen und sich jeder Kopfform anpassen. Die Haube soll angenehm kuschelig sein, aber nicht zu dick auftragen, damit der Motorradhelm noch richtig passt. Zudem müssen Sturmhauben einen optimalen Luftaustausch und Feuchtigkeitstransport gewährleisten. Darüber hinaus kommt es darauf an, dass der Gesichtsausschnitt genügend Haut abdeckt, gleichzeitig aber nicht zu knapp ausfällt, damit das Gesichtsfeld auch bei Brillenträgern nicht eingeschränkt ist.

Sturmhauben – Optimierungsoptionen bei Material und Nahtverarbeitung

Getestete Sturmhauben von renommierten Herstellern wie Alpinestars, Forcefield oder Richa liefern in puncto Wetterschutz alle passable Ergebnisse, doch in Sachen Passform und Tragekomfort gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Einige Testhauben bekommen Minuspunkte, weil sie im Nasen- und Mundbereich schlecht verarbeitete Nähte aufweisen. Zwar sind die meisten Masken mit mollig weichem Innenfleece ausgestattet, doch das nützt wenig, wenn die Nähte unangenehm über die Oberlippe scheuern. Daher eröffnen sich in Bezug auf Materialwahl und Nahtverarbeitung auch bei Hightech-Hauben noch Optimierungsoptionen.

Tipp zum Sturmhauben-Kauf: Die Maske nicht zu groß auswählen, denn dann bilden sich unter dem Helm schnell störende Wülste, was den Tragekomfort zusätzlich einschränkt. Bestenfalls bringen Biker Motorradhelm und Motorradjacke zur Anprobe mit.

So werden Sturmhauben getestet

Die Testexemplare müssen beweisen, dass sie auch kalter Witterung Kopf und Schulter, Nacken-, Hals- und Brustbereich effektiv schützen. Dabei wird gecheckt, ob die Maske im Eifer des Gefechts verrutscht oder sogar das Sichtfeld einschränkt. Tragekomfort und Passform werden mit unterschiedlichen Kopfgrößen und Kopfformen getestet. Darüber hinaus ist die Verarbeitungsqualität ein weiteres Kriterium. Die Testhauben müssen dem eisigen Fahrtwind trotzen und dürfen beim Drehen des Kopfes keine ungewollten Luftlöcher bilden.

Forcefield TORNADO+ Sturmhaube

Forcefield TORNADO+ Sturmhaube Bildquelle: www.motoin.de

Doch Motorradfahrer, die auf der Suche nach einer sturmerprobten Haube sind, können beruhigt sein. Die hochwertigen Masken von Forcefield, Büse, Held, Richa, Reusch, Bering und Probiker schützen Gesicht, Hals, Nacken und Brustbereich optimal vor dem Auskühlen. Die Preise bewegen sich zwischen rund 20 bis 50 Euro. Brillenträger sollten sich für eine Sturmhaube mit möglichst großem Sichtfeld entscheiden. Weiter ist es wichtig, dass keine rauen Nähte die Haut reizen. Tester des Magazins MOTORRAD haben die im preislichen Mittelfeld liegende Forcefield Tornado+ Windstopper Sturmhaube mit optimierter Stoff-Defender-in-Verbindung zum Sieger erkoren.

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